Was Persönlichkeiten über Jungwacht Blauring sagen

Dr. Hans-Rudolf Merz, Alt-Bundesrat
"Organisationen wie Jungwacht Blauring nehmen in unserem Land einen Stellenwert ein, der nicht hoch genug einzuschätzen ist. Dies besonders in einer Zeit, da zwar Freizeit- und Beschäftigungsangebote für Kinder und Jugendliche in Überfülle vorhanden sind, nicht selten aber pekuniäre Interessen statt Ideale im Vordergrund stehen.
Dabei bekenne ich, dass ich als einstiger Pfadfinder natürlich für Institutionen, bei denen die Vermittlung von Gemeinschaftsgefühl zuoberst auf der Prioritätenliste steht, ein Faible habe. So freut es mich, dass Jungwacht Blauring seiner raison d'être in vortrefflicher Weise gerecht wird, stellt dieses Lernfeld für Jugendliche doch die gesellschaftliche Wirkung der Freizeitgestaltung für Kinder ins Zentrum seines Wirkens.
In der Tat: Den künftigen Staatsbürgern und Leistungsträgern wird eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten, die das Verantwortungsbewusstsein fördert und Lebenserfahrungen ermöglicht. Jungwacht Blauring stellt einen (H)Ort zur Verfügung, wo Kinder und Jugendliche eigene Fähigkeiten ohne Leistungsdruck entdecken und erleben können. Sie werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und lernen, mit den vielgestaltigen Herausforderungen umzugehen, die sich schon bald stellen werden.
Ich danke Jungwacht Blauring für den wertvollen Dienst im Interesse der Allgemeinheit und wünsche für die weiteren Aktivitäten viel Glück und Erfolg."

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Dr. Lucrezia Meier-Schatz, Nationalrätin
"Jugendverbände haben in unserem Land nicht nur Tradition, sondern eine gesellschaftlich sehr wichtige Aufgabe. Sie – ihre Leiterinnen und Leiter – ermöglichen ganz vielen jungen heranwachsenden Menschen eine sinnstiftende Freizeitgestaltung. So sind in der Jungwacht und im Blauring mehr als 31‘000 Jugendliche wöchentlich in Gruppen organisiert, tauschen sich aus, erleben eine gemeinsame Wertewelt und lernen die Spielregeln unserer Gesellschaft kennen. Sie setzen sich mit Themen auseinander, loten die Möglichkeiten aus, spüren die Grenzen des Möglichen, des Zulässigen und wissen, um die Bedeutung des Mutes, des Anpackens, der gegenseitigen Hilfe und der Solidarität.
Die Jubla war für viele 'Das' Sprungbrett für ein Eintauchen in eine einmalige und erinnerungswürdige Welt. Es war für die Kinder und Jugendliche, für alle Teilnehmenden, schlicht ein Geschenk. Ein Geschenk der Leiter und Leiterinnen, ein Geschenk der vielen ehrenamtlich engagierten Menschen, zum Wohle eine Jugendbewegung – in der heutigen individualisierten Welt – keine Selbstverständlichkeit. Dieser Leitung gebührt stellvertretend für alle Jugendlichen – ein sehr grosser Dank."

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Dr. Urs Schwaller, Ständerat FR: "Jubla geht vor"
"'Nein – das geht nicht – da haben wir Jubla!' Weil ich viel unterwegs bin und es Wochen gibt, in denen wir selten zusammen essen, haben wir vor Jahren entschieden, den Sonntagabend und das gemeinsame Nachtessen zu einem Fixpunkt in der (erweiterten) Familie zu machen.
Nicht vorausgesehen hatten wir, dass Anna (19) und Lukas (16) zu 100 Prozent überzeugten Jublanern heranwachsen würden, welche sich jeweils am Sonntagabend am Hock der Jubla Tafers treffen. Wir werden Lösungen finden, so wie wir auch die gemeinsame Sommerferienwoche jeweils vor oder direkt nach dem Zeltlager im Sommer geschoben haben.
Ich bin immer wieder überrascht und beeindruckt, mit wie viel zeitlichem Aufwand und Engagement, mit wie viel Kopf und Herz sich die Jublaner einsetzen und Verantwortung übernehmen für sich und die ihnen anvertrauten Kinder und Gruppen. Wer in der Jubla mitarbeitet, lernt  sich selber besser kennen und einschätzen, lernt für und mit anderen zu denken und eine Sache zu führen.
Ich bin froh, dass es die Jubla gibt. In der Fülle der Freizeitangebote ist es aber nicht immer einfach, 'neue' Kinder für die Idee zu begeistern. Klar ist für mich, dass diese Jugendarbeit deshalb auch die Unterstützung von Gemeinden und Pfarreien, Kanton und Bund braucht. Das muss uns die Jubla wert sein."