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Informationen zum unterstützten Schul-Projekt in Infanta

Hintergrund

Die Agtas ist eine indigene Bevölkerungsgruppe in den küstennahen Bergen der Region Infanta. Sie leben vom Landanbau mit einfachsten technischen Mitteln. Die grössten Probleme der armen Familien sind, dass sie die Kinder nicht ausreichend ernähren und nicht in die Schule schicken können. In der Region Infanta gibt es regelmässig Taifune mit heftigem Regen, welche die Ernten zerstören. Zusätzlich wird der Landbesitz und damit die Lebensgrundlage der Agtas durch grosse Mienen- und Staudammprojekte in der Region gefährdet. Daher fehlt eine Ernährungsgrundlage und dies trifft insbesondere auch Kinder und Jugendliche.

Aufbau und Betrieb einer Schule in den Bergen

Das von der Jubla gesammelte Geld verwendet das professionelle zewo-zertifizierte Hilfswerk «Fastenopfer» für den Aufbau und Betrieb einer grossen Sammelschule für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren. 

Dies ermöglicht den Kindern einerseits eine solide Grundbildung - die wichtigste Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben. Im weiteren erhalten sie mit einer warmen und vollwertigen Mahlzeit sowie hygienische Grundversorgung.

In diesem Video-Interview erzählt Helene Jeppesen, Landesprogramm-Verantwortliche Philippinen bei Fastenopfer, was mit dem gesammelten Geld konkret bewirkt werden kann und warum jubla.infanta mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein ist.

Besuche der Fachgruppe Philippinen der Jubla in Infanta

Reisegruppen der Fachgruppe Philippinen haben in den Sommern 2011, 2013, 2015 und 2017 die unterstützten Projekte in Infanta besucht und sich von dessen Sinnhaftigkeit überzeugen können. Auch konnten sie Inputs aus dem Jubla-Leben (Spiele etc.) einbringen. Im Sommer 2012 hat ausserdem ein Mitglied der Verbandsleitung, Anastas Odermatt, einen Einblick in das Vorgängerprojekt, einer Vorschule in Dinahican erhalten. Er berichtet:

«Vor Ort konnte ich mich davon überzeugen, dass die Kinder sehr gut betreut werden. Sie erhalten bereits im Vorschulalter Unterricht in Lesen und Schreiben, da dies in den Philippinen beim Eintritt in die 1. Klasse faktisch vorausgesetzt wird. Die Kinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit, passende Schulkleidung und einen persönlichen Schulrucksack. Die Mütter der Kinder werden in Hygiene und Gesundheit aus- und weitergebildet. Der Dank der Kinder ist der gleiche, wie es jede Leitungsperson in der Jubla in der Schweiz kennt: lachende Gesichter, Freude, glänzende Augen.»

 

 

Quelle Bildmaterial: Fastenopfer / Bob Timonera