IMG_6763.jpg
IMG_6501.jpg
IMG_6700.jpg
IMG_6356.jpg
IMG_6505.jpg
IMG_6556.jpg
IMG_6738.jpg
IMG_6819.jpg
IMG_6370.jpg
IMG_7145.jpg

Informationen zum unterstützten Schul-Projekt in Infanta

Hintergrund

Die Agtas ist eine indigene Bevölkerungsgruppe in den küstennahen Bergen der Region Infanta. Rund 1600 Astas-Familien leben dort vom Landanbau mit einfachsten technischen Mitteln. Die grössten Probleme sind der Verlust von Land durch den grossflächigen Abbau von Rohstoffen, Tourismusprojekte und den Bau von Stammdämmen. Dazu kommen regelmässige Taifune, welche Infrastruktur und Ernte zerstören.

All diese Faktoren bedrohen Lebensgrundlagen und Kultur der Agtas. Die wichtigsten Gegenmassnahmen des von Fastenopfer unterstützten Projektes sind:

  • Bildung (in zwei grossen Sammle- und vielen kleinen Dorfschulen)
  • Organisation und Koordination der einzelnen Astas-Gemeinschaften
  • Landwirtschaftsprogramm
  • Gesundheitsprogramm
  • Anwaltschaftliches Einsetzen für indigene Rechte (insb. Landrechte)
  • Forschung und Dokumentation der AGTAS-Kultur

Aufbau und Betrieb einer Schule in den Bergen

Das von der Jubla in jubla.infanta gesammelte Geld verwendet das professionelle zewo-zertifizierte Hilfswerk «Fastenopfer» für den Aufbau und Betrieb einer grossen Sammelschule für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren

Dies ermöglicht den Kindern einerseits eine solide Grundbildung - die wichtigste Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben. Im weiteren erhalten sie mit einer warmen und vollwertigen Mahlzeit sowie hygienische Grundversorgung. Ein weiteres Ziel ist die Bewusstseinsschaffung und selbstbewusste Erhaltung der indigenen Agtas-Kultur durch eigensprachliche Hilfsmittel.

In diesem Video-Interview erzählt Helene Jeppesen, Landesprogramm-Verantwortliche Philippinen bei Fastenopfer, was mit dem gesammelten Geld konkret bewirkt werden kann und warum jubla.infanta mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein ist.

Regelmässige Projektbesuche durch Fachgruppe Philippinen der Jubla

Reisegruppen der Fachgruppe Philippinen der Jubla haben in den Sommern 2011, 2013, 2015 und 2017 die unterstützten Projekte in Infanta besucht und sich von dessen Sinnhaftigkeit überzeugen können. Auch konnten sie Inputs aus dem Jubla-Leben (Spiele etc.) einbringen. Im Sommer 2012 hat ausserdem ein Mitglied der Verbandsleitung, Anastas Odermatt, einen Einblick in das Vorgängerprojekt, einer Vorschule in Dinahican erhalten. Er berichtet:

«Vor Ort konnte ich mich davon überzeugen, dass die Kinder sehr gut betreut werden. Sie erhalten bereits im Vorschulalter Unterricht in Lesen und Schreiben, da dies in den Philippinen beim Eintritt in die 1. Klasse faktisch vorausgesetzt wird. Die Kinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit, passende Schulkleidung und einen persönlichen Schulrucksack. Die Mütter der Kinder werden in Hygiene und Gesundheit aus- und weitergebildet. Der Dank der Kinder ist der gleiche, wie es jede Leitungsperson in der Jubla in der Schweiz kennt: lachende Gesichter, Freude, glänzende Augen.»

Quelle Bildmaterial: Fastenopfer / Bob Timonera