Unsere Vision, Strategien und Ziele

Die fünf Grundsätze und verschiedenen Haltungen stehen im Zentrum der Jubla-Arbeit und werden wenn immer möglich gelebt. Im Jahr 2015 hat sich Jungwacht Blauring eine Vision und vier dazu führende Strategien gesetzt, die für die Dauer von 10 Jahren dem Verband eine Richtung weisen. Diese werden mittels Mehrjahreszielen (MJZ) verfolgt.

Unsere Vision bis 2025

«Jungwacht Blauring ist die stärkste und anerkannteste Marke für hochwertige und sinnvolle Freizeitgestaltung in der Deutschschweiz.»

Eine Vision soll herausfordernd und motivierend sein und darf im Gegensatz zu Zielen auch etwas utopisch sein. Die Interpretation dieser Vision ist allen freigestellt. Um zu definieren, wie die Vision verfolgt wird, hat sich Jungwacht Blauring vier Strategien gesetzt.

Unsere Strategien 

Um diese Vision zu erreichen verfolgt Jungwacht Blauring folgende vier Strategien: 

Um eine starke Marke zu sein, fördern und schärfen wir das gemeinsame Bild (Identität), mit dem sich die Mitglieder identifizieren.

Identität sagt aus, wer wir sind, was wir machen und wie wir uns von anderen unterscheiden. Um Schar-Individualität zu gewährleisten und die Identifikation zu fördern, sollte unser kleinster gemeinsame Nenner zur kommunizierten Identität (= Positionierung) werden.

Um unsere Marke zu stärken, pflegen wir unsere Netzwerke und bauen diese aus.

Aus den jubla.bewegt-Projekten und den Projektforen, die 2013 durchgeführt wurden, kam klar hervor, dass Netzwerk­arbeit in der Jubla aufgebaut und stärker gepflegt werden soll: Die Jubla muss mit ihren Netzwerken (Ehemaligen, Eltern, Kinder, Freunde und Bekannte) zusammenarbeiten und offener werden für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, Vereinen und Dienststellen. Auch die Zusammenarbeit von Scharen untereinander, dem Kanton oder der Bundesebene gehört zu einer guten Netzwerkarbeit dazu. Die Netzwerkarbeit muss auf allen Verbandsebenen gepflegt werden. 

Um die gesellschaftliche Anerkennung zu steigern, machen wir unsere hochwertige Arbeit sichtbarer.

Sichtbarkeit meint die Präsenz der Jubla in der Gesellschaft auf allen Ebenen (lokal, kantonal, national), aber auch intern (innerhalb der Verbandsstruktur). Die Jubla ist nur dann positiv sichtbarer, wenn sie z.B.

  • gute Arbeit leistet, dies zeigt (extern erkennbar) und kommuniziert,
  • das gesellschaftliche und politische Leben aktiver mitgestaltet,
  • sich positioniert und Haltungen Kund tut,
  • eine gewisse Grösse aufweist (Anzahl Mitglieder) und u.a. die Wahrscheinlichkeit für
  • Berichterstattung erhöht,
  • fassbarer ist (Klarheit der Verbandsidentität),
  • usw.

Um eine hochwertige und sinnvolle Freizeit­gestaltung zu bieten, reagieren wir offen auf gesellschaftliche Veränderungen. 

Um als Kinder- und Jugendverband aktuell zu bleiben, müssen wir uns immer wieder den gesellschaftlichen Veränderungen stellen. Das sagt nichts darüber aus, ob wir uns veränderten Wertvorstellungen anschliessen oder uns ihnen entgegenstellen. Das soll nur heissen, dass wir uns dem Einfluss der Gesellschaft bewusst sind und vorzu unsere Schlüsse und Massnahmen ergreifen, um darauf reagieren zu können. jubla.bewegt hat sich genau darum bemüht. Diese Bemühungen sollen auch weiterhin ein Ziel sein.

Unsere Mehrjahresziele 

Im Vierjahresrhythmus werden von der Bundesversammlung Mehrjahresziele inkl. Schwerpunkte definiert, die den Strategien folgen. Die Mehrjahresziele werden in Jahresziele heruntergebrochen, die von der nationalen wie kantonalen Ebene verfolgt werden. So wird gewährleistet, dass der ganze Verband an Vision und Strategien arbeitet. Einzelprojekte werden dadurch nicht ausgeschlossen und sind jederzeit willkommen.

Basierend auf der Vision und den vier dazu führenden Strategien verfolgt Jungwacht Blauring folgende Mehrjahresziele:
  • Scharinterne Entwicklung fördern: Bis Ende 2022 wurden 20 Projekte von der nationalen Geschäftsstelle begleitet und von den Scharen umgesetzt, welche ein Bedürfnis der Zielgruppe der Schar befriedigt.
  • Wissens- und Ideenpool Scharalltag: Eine digitale Plattform ist im Verband verankert und wird von den Scharen genutzt, um ihren Scharalltag zu reflektieren und allenfalls weiterzuentwickeln.
  • Ehemaligenwesen im Verband verankern: Die Koordination und strukturelle Verankerung des Ehemaligenwesens im Verband ist 2022 definiert und von der Bundesversammlung beschlossen.
  • Ehemaligenvereinigungen gründen: 2022 gibt es in 90% der Scharen eine organisierte Vereinigung für Ehemalige.
  • Mitgliederzahl in Ehemaligenvereinigungen steigern: 2022 sind 50’000 Personen Mitglied in einer Vereinigung für Ehemalige der Jubla.
  • Analysekompetenz stärken: 2018 können 50% aller Gremien und Leitenden ihr Netzwerk analysieren, strukturieren und dokumentieren.
  • Netzwerkkompetenz fördern: Jeder Kanton und jede Region bietet 2018 ein regelmässiges Aus- und Weiterbildungsangebot zur Netzwerkkompetenz an.
  • Netzwerktreffen realisieren: 2018 nehmen 80% aller Gremien jährlich an mindestens zwei Netzwerktreffen teil.
  • Leitbild inkl. Grundsätze diskutieren und evt. überarbeiten: Bis im Mai 2017 sind unser Leitbild und alle Grundsätze auf der Grundlage der Empfehlungen der FG Identität unter Einbezug von Mitgliedern aller Stufen (lokal, kantonal/regional, national) diskutiert, falls nötig überarbeitet und von der Bundesversammlung verabschiedet.
  • Leitbild leben: Im Zeitraum 2017-2018 finden in jedem Kanton zwei Anlässe zu den Grundsätzen statt, die offen für Kinder und Leitende sind.
  • Angebot Werbematerial überarbeiten: Bis 2016 wird von 50% aller Scharen Werbematerial verwendet, worin unser vielfältiges Angebot angepriesen wird.
  • Nationaler Jubla-Tag planen und durchführen: Am nationalen Jubla-Tag 2018 machen 50% aller Scharen mit.
  • Neues Kommunikationsinstrument einführen: Bis 2018 wird ein neues Kommunikationsinstrument definiert und angewendet.

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